Das heißt Leben und Liebe eins sein lassen, daß die Liebe das Leben ist und das Leben die Liebe.

(Georg Büchner in "Leonce und Lena, Paralipomena", 1836)

„Echt Krass! Wo hört der Spaß auf" lautet das Motto einer interaktiven Ausstellung, die in den nächsten fünf Wochen im Schülerhaus (Haus 8) der Georg-Büchner-Schule Stadtallendorf zu sehen ist.

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Die Ausstellung „Echt Krass" Wo hört der Spaß auf" arbeitet mit Tafeln und verschiedenen interaktiven Elementen, wie zum Beispiel Einspielungen über Kopfhörer. Fotos: Heinz-Dieter Henkel

Stadtallendorf. Rund 13 Prozent aller Mädchen und 3 Prozent aller Jungen zwischen 14 und 16 Jahren in Deutschland sind bereits in irgendeiner Form Opfer sexueller Gewalt durch Gleichaltrige oder ältere Jugendliche geworden, wobei die Dunkelziffer insbesondere bei den Jungen deutlich höher sein dürfte, so steht es auf einer der 15 Tafeln der Wanderausstellung. Grund genug sich mit der Thematik auseinanderzusetzen, meinte Urban Sersch, der Leiter der Georg-Büchner-Schule.


Von dem „Petze"-Institut für Gewaltprävention im Auftrag des Landes Schleswig-Holstein zusammengestellt, betreut der Verein für Beratung und Therapie LOK Stadtallendorf diesen interaktiven Präventionsparcours für Schule und Jugendliche in der Büchner-Schule.


„Wir wollen nicht mit erhobenem Zeigefinger die Jugendliche vor möglichen Übergriffen warnen, sondern vielmehr klar machen: Wo sind meine Grenzen, wie kann ich diese klar ausdrücken und nicht zuletzt, wo kann ich Hilfe bekommen", sagte Heike Hanusch (Psychologin und Sexualberaterin bei der LOK) bei Ausstellungseröffnung in Gegenwart der Schulleitung, Elternschaft, Polizei und Politik.

 

Auf einer der großen Schautafeln ist zum Beispiel dargestellt, was man noch unter Flirten verstehen kann oder was bereits miese Anmache ist. Was sind für mich einvernehmliche sexuelle Kontakte und wo ist bereits eine Grenze überschritten. Eine weitere Tafel fragt ganz gezielt nach: „Was ist cool und was ist out?" Überall auf den verschiedenen Tafeln gibt es Magnete, Schieber, Knöpfe und Hörer mittels derer man sich seine Meinung bilden und darstellen kann. Diskussionen um ganz persönlichen Grenzen (was ist für mich noch akzeptabel - was nicht) sind von den Gestaltern der Ausstellung dabei durchaus erwünscht.


Bereits im Vorfeld wurden die Lehrer der Georg-Büchner-Schule von Mitarbeitern der LOK auf das Thema und die Ausstellung vorbereitet. In den nächsten Wochen werden die Altersstufen ab der 7. Klasse mit ihren Lehrern die Ausstellung besuchen und über die Thematik reden.


Begleitend wird ein Elternabend zum Thema stattfinden. Selbstverständlich steht die Ausstellung auch Klassen anderer Schulen und Jugendgruppen nach entsprechender Voranmeldung offen.


„Wir haben das Angebot der LOK gerne angenommen", sagte Schulleiter Sersch abschließend gegenüber dieser Zeitung und freute sich, dass die Schule mit dieser Ausstellung nicht nur einen inhaltlichen Beitrag für die Schüler liefere, sondern auch die Verantwortung der Schule im gesamtgesellschaftlichen Umfeld nachhaltig in Erinnerung bringen werde.


Schulen, die sich für einen Ausstellungsbesuch interessieren, können sich mit der Beratungsstelle LOK in Verbindung setzen. Weitere Informationen zu den Ausstellungsinhalten gibt es auch im Internet unter www.petze-kiel.de. Die Beratungsstelle LOK ist unter der Rufnummer 06428/1035 erreichbar.


von Heinz-Dieter Henkel

Quelle: Oberhessische Presse (http://www.op-marburg.de/Lokales/Ostkreis/Jugendliche-lernen-sich-zu-schuetzen)

 

Marburg. Der im Alter von 23 Jahren 1837 gestorbene Georg Büchner gehört heute zu den wirkungsmächtigen und weltweit am häufigsten aufgeführten Dichtern deutscher Sprache. Die Forschungsstelle Georg Büchner an der Philipps-Universität hat mit Mitteln des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst (HMWK) ein Büchner-Portal fürs Internet erstellt, das einen niederschwelligen, aber wissenschaftlich fundierten Zugang zu Leben und Werk des Dichters, Politikers, Briefeschreibers, Naturwissenschaftlers und Philosophen Georg Büchner bietet. Die Internetseite www.buechner-portal.de wird heute ab 17 Uhr, im Hörsaal H, Wilhelm-Röpke-Straße 6, der Öffentlichkeit präsentiert und dann freigeschaltet. Professor Bodo Plachta aus Münster hält den Festvortrag "Edition auf guten Wegen: Die Marburger Büchner-Ausgabe".

Quelle: Oberhessische Presse, 27.06.2014

Foto 1-9Wo hört der Spaß auf?

Die interaktive Wanderausstellung gegen sexuelle Übergriffe unter Jugendlichen für Schule und Jugendarbeit

Heute  wird um 15:00 Uhr die Ausstellung im Haus 8 eröffnet.  Am Abend findet der bereits angekündigte Elternbabend um 19:00 Uhr in der Aula statt. Dazu laden wir Sie alle sehr herzlich ein.

Mädchen und Jungen sollen darin gestärkt werden, sexuelle Grenzverletzungen wahrzunehmen, sich gegen Übergriffe zu wehren und frühzeitig Hilfe zu holen. Der Lern-, Lebens- und Sozialisationsort Schule und Orte der Jugendhilfe bilden dafür den idealen Rahmen.

Die interaktive Wanderausstellung bietet Jugendlichen ab der siebten Klasse einen Erlebnisrahmen, in dem diese sich spielerisch, erkenntnis- und handlungsorientiert mit den einzelnen Aspekten von Sexismus, sexueller Gewalt und Schutzrechten auseinandersetzen können. Diese sind als animierender Mitmach-Parcours gestaltet.
Die Thematisierung sexueller Grenzverletzungen und sexualisierter Gewalt erfordert ein kompetentes Umfeld. Deshalb gehört zum Ausstellungsprojekt ein verbindliches Rahmenprogramm. Es werden Lehrkräfte und PädagogInnen fortgebildet, Eltern auf einem Elternabend informiert; die pädagogische Arbeit mit SchülerInnen vorbereitet, Peer-to-Peer- Projekte angeboten, der Kontakt zwischen Beratungsstellen, Schule und Jugendhilfe gefördert sowie eine Zusammenarbeit mit den Medien angeregt.

Im Flyer finden Sie weitere Informationen zur Ausstellung.

Erwachsenen fällt die Orientierung in einer Stadt meist leichter als Kindern. Für die Kleinen, insbesondere für die, die neu hinzugezogen sind, gibt es jetzt einen Kinderstadtplan.
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Kinder der Klasse 5d präsentierten mit dem Bürgermeister und den Erstellern den Kinderstadtplan. Foto: Michael Rinde

Stadtallendorf. Es ist etwa ein Jahr her, als Kinder der damaligen vierten Grundschulklassen Besuch vom Projekt „Soziale Stadt" bekamen. Die Kinder gaben Sebastian Habura und seinen Mitstreitern bereitwillig Auskunft über die Plätze, die ihnen in Stadtallendorf wichtig sind. Sie sagten aber auch, wo es ihnen besonders gut gefällt und wo eben auch nicht. Etwa 230 Kinder, so schätzt Habura, nahmen an der kleinen Befragung teil. Entstanden ist Stadtallendorfs erster Kinderstadtplan, den der Magistrat jetzt in einer Auflage von 3000 Exemplaren herausgegeben hat. In der Klasse 5d der Georg-Büchner-Schule übergab Bürgermeister Christian Somogyi (SPD) die ersten Exemplare. 75 Prozent der Kinder, die das fertige Produkt in die Hand bekämen, hätten an seiner Entstehung mitgewirkt, schätzt Markus Hirth vom Projekt „Soziale Stadt".


Dass ein solcher Plan durchaus Sinn macht, zeigte sich bei der Präsentation vor den Schülern. Da gab es auf die ein oder andere Frage des Bürgermeisters keine Antwort. So war nicht jedem klar, wo der grad neugestaltete Trimmpfad liegt. Oder wie das Musikerviertel zu seinem Namen gekommen ist. „Hmm, heißt das vielleicht so, weil dort berühmte Musiker wohnen", mutmaßte einer der jungen Schüler. Nein, die Straßennamen gaben dem Viertel den Namen.
Im Kinderstadtplan sind die Stellen, vor allem Straßenkreuzungen, markiert, wo es besonders gefährlich für die Kleinen zugeht. Farbige Dreiecke mit einem Ausrufezeichen mittendrin dienen als das passende Symbol dafür. Ein „Smiley" kennzeichnet Orte, die die Kinder, die bei der Erstellung mitwirkten, „super" finden.


Smiley und schwarzer Klecks
Aber die jungen Schüler machten bei ihrer Befragung auch klar, was und wo es ihnen in Stadtallendorf nicht so gut gefällt. Beispielsweise machte ein Schüler auf den Dreck auf dem Spielplatz „Piratennest" am Heinz-Lang-Park aufmerksam. Da gebe es nicht nur Dreck, auf vielen Spielgeräten gebe es Schmierereien, wurde schnell ergänzt. „Auf manchen Geräten stehen schlimme Wörter", beklagte eines der Kinder.


Im Kinderstadtplan ist übrigens gekennzeichnet, wo es aus Sicht der Kinder besonders schmuddelig in Stadtallendorf ist - und wo sie lieber fernbleiben. Das ist mit dem Symbol eines schwarzen Kleckses gekennzeichnet. „Dieser Plan ist auch ein Auftrag an die Verwaltung, sich um die Dinge zu kümmern", sagte Markus Hirth. Bürgermeister Somogyi nutzte die Gelegenheit, um die Kinder dazu zu animieren, weiterhin mit aufmerksamen Augen durch ihre Stadt zu gehen. Sie sollten sich nicht scheuen, ihre Beobachtungen über Dreck und Schmierereien auch an das Rathaus weiterzugeben.


Spielplätze Diskussionsthema
Bei der Diskussion in der Klasse entstand auch die Idee, die Situation in der Stadt zum Thema im Unterricht zu machen und Anregungen für die Verwaltung zu sammeln und gebündelt weiterzugeben. Aber der Stadtallendorfer Bürgermeister musste noch weitere Fragen beantworten, etwa nach neuen Spielplätzen. Oder, warum es nur rund um den Rewe-Markt am Einkaufzentrum „alter Busbahnhof" Sicherheitsleute gebe.


Und was wird mit dem Spielplatz Lohpfad? „Der wird umgestaltet", versprach Somogyi.


Beim 12. Europafest am Samstag wird es einen Stand an der Seeterrasse im Heinz-Lang-Park geben, bei dem der Stadtplan ebenfalls verteilt wird. Außerdem erhalten ihn die Grundschulen und Kindergärten in der Stadt.
Wer ein Exemplar möchte, bekommt es außerdem auch an der Rathaus-Pforte.
von Michael Rinde

Quelle: Oberhessische Presse (http://www.op-marburg.de/Lokales/Ostkreis/Kinder-praesentieren-Kindern-ihre-Stadt)

Vortrag 2In den kommenden zwei Tagen werden sich die Lehrkräfte unserer Georg-Büchner-Schule fortbilden und an dem neuen und schuleigenen Curriculum arbeiten. Den Auftakt der zwei pädagogischen Tage bildete heute Prof. Dr. phil. i.R. Heinrich Dauber mit einem fundierten und kurzweiligen Vortrag zum Thema "Lehrergesundheit und Stressprävention."

 

 

 

 

 

THEATER IN DER SCHULE

 

Freitag, der 13. Juni war für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis 10 kein Unglückstag! Im Gegenteil: Sie hatten das Glück, eine Theatervorstellung in der schuleigenen Aula zu erleben und gleichzeitig auch etwas für ihre Englischkenntnisse zu tun.

Das White Horse Theatre, eine englischsprachige Theatergruppe mit Sitz in Soest, führte zwei Werke in unserer Schule auf: Für die Jahrgangsstufe 7/8 ging es in „BDS and the Faceless Ghost“ um junge Detektive, die mit Hilfe ihres Hundes Snuffles das mysteriöse Sterben sämtlicher Kleintiere in der Nähe eines Atommülllagers aufklären konnten. Im Laufe der Vorstellung wurden auch die Schüler der GBS zu BDS-Detektiven: Sie wurden um Hilfe gebeten und wurden so direkt ins Geschehen eingebunden.

In der zweiten Vorstellung, ‚The Breadknife“, setzte sich die Jahrgangsstufe 9/10 mit dem Thema Familie und Beziehungen auseinander. Was passiert, wenn die Eltern sich trennen? Wie kann man das Leben nach einem solchen Schnitt so gestalten, dass alle wieder glücklich werden? Das schwierige Thema wurde durch lustige Episoden aufgelockert, in denen die Schauspieler durch ihre gestalterischen Künste das gesamte Publikum zum Lachen bringen konnte.

Wir freuen uns, dass wir dieses Jahr bereits zum dritten Mal englisches Theater an der GBS haben konnten und freuen uns darauf, diese Tradition nächstes Jahr fortsetzen zu können!

 

Hier finden Sie den aktuellen Elternbrief. Bitte klicken Sie auf das Bild unten, um den Brief vollständig lesen zu können.Elternbrief Juli Seite 1

Regelungen zum Schuljahresende:

Dienstag, 24.06.2014 kein Nachmittagsunterricht
Mittwoch, 25.06.2014 kein Unterricht
Mittwoch, 02.07.2014 Willkommenstag für den neuen Jahrgang 5
Montag, 07.07.2014 Versetzungskonferenzen Abschlussklassen
Freitag, 11.07.2014 Verabschiedung der Abgänger
ab Montag, 14.07.2014

kein Nachmittagsunterricht (wegen Versetzungskonferenzen)

Dienstag, 22.07.2014 Unterrichtsschluss nach der 4. Stunde
Mittwoch, 23.07.2014 Bundesjugendspiele der Jahrgänge 5 und 6
Freitag, 25.07.2014 Zeugnisausgabe, nach der 3. Stunde unterrichtsfrei

 

Falls Sie für Ihr Kind an den Tagen mit verkürzter Unterrichtszeit Betreuung benötigen, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.

 

Unter dem Motto „BeHaLTe einen klaren Kopf - schieß dich nicht ins Abseits" beteiligte sich die Georg-Büchner-Schule an dem landesweiten Aktionstag des Projekts „Hart am Limit (HaLT)".

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Mit einer Rauschbrille lernten die Jugendlichen Folgen des Alkohols kennen. Jana Becker gab Hilfestellung. Foto: Karin Waldhüter

Stadtallendorf. Einen Ball in ein Tor zu schießen, das scheint für die Schüler der Georg-Büchner-Schule eine leicht lösbare Aufgabe zu sein. Dass sie dazu so genannte Rauschbrillen aufziehen sollen, die einen Promillewert zwischen 0,8 bis 1,5 simulieren, ändert nichts an der Begeisterung der Schüler. Es wird gelacht und gegrölt - auch dann noch, wenn der Fuß den Ball partout nicht treffen will.


Doch das Lachen vergeht den Schülern schnell, denn kein Schüler ist in der Lage den Ball in das Tor zu schießen. „Wenn man alles doppelt sieht und man den Ball und das Tor nicht mehr trifft, dann ist das erst mal lustig, wenn ich aber getrunken hätte, dann wäre das voll uncool", findet Taha Gürgüzel aus der 6a. „So kann ich kein Fußball spielen, dass ist ein komisches Gefühl", erklärt Vladislav Bogac aus der G 10a.


Seit 2009 gestaltet die Suchtberatung des Diakonischen Werkes Oberhessen das Projekt „HaLT" im Landkreis. Während zwei Pausenaktionen mit Fußballspiel, Quiz, und Infos rund um das Thema Alkohol informierten die Diplom-Pädagogin Lydia Berthold von der Fachstelle für Suchtprävention des Diakonischen Werks aus Stadtallendorf die Schüler. Sie arbeitet mit ihren Marburger Kollegen Jana Becker und Sebastian Reinhard aus Marburg zusammen. Das Projekt will einen bewussten Umgang mit Alkohol fördern und „HaLT" geben. Hessenweit wurden 2012 1380 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren mit einer Alkoholvergiftung eingeliefert. 372 Kinder und Jugendliche wurden ambulant behandelt.


Die erschreckende Zahl der Kinder und Jugendlichen, die wegen Alkoholintoxikationen stationär im Landkreis Marburg-Biedenkopf behandelt werden mussten, kennt Diplom -Pädagogin Lydia Berthold. 64 Jugendliche, davon waren 40 männlich und 24 weiblich, kamen 2013 aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Ein Kind war unter 13 Jahre alt. „Zeitgleich mit Beginn der Weltmeisterschaft in Brasilien wollen wir die Schüler über die Gefahren des Alkohols aufklären und sie für die Gefahren, die von einer Alkoholisierung ausgehen, sensibilisieren", verdeutlicht Lydia Berthold. Die Erfahrungen, die die Kinder heute mit Hilfe der Rauschbrille machen, wirke nachhaltig, ist sich Schulleiter Urban Sersch sicher.


In Form von Klassenprojekten und im Biologieunterricht werde das Thema später weiter verarbeitet.


„Alkohol ist allgegenwärtig und leicht verfügbar, in der Beratungsstelle in Stadtallendorf und Marburg ist Alkoholmissbrauch die vorherrschende Thematik, deshalb ist es wichtig, dass der Jugendschutz auf Festen und in Geschäften konsequent umgesetzt und eingehalten wird", betont Berthold.
von Karin Waldhüter

Quelle: (http://www.op-marburg.de/Lokales/Ostkreis/Jeder-Tritt-geht-daneben)

 

Deckblatt  2014-15 SchlerplanerDie SV hat den neuen Schülerplaner 2014/15 mittlerweile so weit fertig gestaltet, dass er nun in der Druckerei ist – die Bearbeitungen laufen also immer noch auf Hochtouren.

Voraussichtlich wird er Mitte Juli fertig sein und kann dann für 3 Euro gekauft werden.

Wer seinen Planer bereits bestellt und bezahlt hat, bekommt ihn dann direkt ausgehändigt.

Die Schülervertretung der GBS Stadtallendorf

Die Georg-Büchner-Schule bietet „gute Fördermöglichkeiten und qualifizierte Berufsvorbereitung", bescheinigt Dr. Karsten McGovern. 

Pressefoto McGovernDietmar Göttling, Urban Sersch, Brigitta M. Schulte, Björn Wagner und Dr. Karsten McGovern zeigten die Broschüre. Foto: Schick

Stadtallendorf. Die letzten Wochen des Schuljahres laufen, die Schüler warten bereits jetzt sehnlich auf den Anbruch der langen Sommerferien. Und wieder einmal stehen viele Eltern vor einer entscheidenden Frage: Wo hat mein Kind die besten Perspektiven? Für den momentanen Viertklässler steht Anfang September der große Sprung auf die weiterführende Schule bevor.

Genau an diesem Punkt setzt die Schulleitung der Stadtallendorfer Gesamtschule in diesem Jahr intensiv an: „Wir sind uns sicher, dass die Georg-Büchner-Schule eine hervorragende Wahl ist", lautet ein Teil der Formulierung, die sich direkt an die betroffenen Eltern und Grundschüler richtet. Warum die Verantwortlichen davon derart überzeugt sind, schildern sie in einer kompakten, aber umfassenden Präsentations-Mappe, die Aufschluss über die Lernangebote und generellen Vorteile der GBS liefert.Infoheft
„Wir haben uns überlegt, wie wir in Stadtallendorf präsenter sein und unseren Ruf verbessern können", klärt Schulleiter Urban Sersch auf. Die Neugestaltung des Informationsblattes ist dabei nur eins von vielen Projekten, die die Schule konkret seit Beginn des aktuellen Schuljahres eingeleitet hat. Hin zu einer besseren und effektiveren Öffentlichkeitsarbeit ist die ausgemachte Zielsetzung. In Kooperation mit Brigitta M. Schulte, die als Coach und Moderatorin von Gruppenprozessen sowie Hörfunkjournalistin arbeitet, soll das künftig gelingen.
„So wie man Lehrer, Schüler und Eltern erlebt, so nimmt man auch das Image der Schule auf. Es kommt also auf jeden Einzelnen an, und das ist ein langer Prozess", lautet Schultes Ansatz zur kontinuierlichen Verbesserung. „Letztlich sollen alle Kinder wissen, dass sie auf diese Schule gehen können, weil es eine gute Schule ist."
Urban Sersch nennt Zahlen und Fakten: Mehr als 60 Prozent aller Schulabgänger in Stadtallendorf würden anschließend eine studienvorbereitende Schule besuchen, so der Schulleiter. Die Tatsache, dass die GBS keine gymnasiale Oberstufe zu bieten hat, sei dabei sogar positiv zu bewerten, meint Björn Wagner, der seit sieben Monaten als Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit die Belange der Schule unterstützt. „Das Ende nach der zehnten Klasse bei uns ergibt Sinn. So machen sich die Kinder schon frühzeitig Gedanken um ihre Zukunft", erläutert Wagner. Unter den Aspekten „Kräfte wecken, Stärken fördern, Vielfalt leben sowie Fairness praktizieren und Freude miteinander teilen" hat Schulte ihre langfristige Herangehensweise zusammengefasst.
Der Schulträger steht hinter dieser Initiative. „Wir wollen, dass die Kinder aus dem Einzugsgebiet von Stadtallendorf auf die Georg-Büchner-Schule gehen", sagt Dr. Karsten McGovern, der Erste Kreisbeigeordnete und Schuldezernent des Kreises.
von Yanik Schick

Quelle: Oberhessische Presse (http://www.op-marburg.de/Lokales/Ostkreis/Schule-wirbt-professionell)

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