Die Fähigkeit zur Freundschaft gehört zu den edelsten, welche unsere Seele überhaupt besitzt, die Freundschaft
selbst ist zugleich eine der reinsten und genußreichsten Gemütsstimmungen und vielleicht die einzige Leidenschaft,
deren Übermaß nichts Tadelnswertes hat.

(Georg Büchner über die Freundschaft)

Letzte Woche war an der GBS Projektwoche: Von Mittwoch bis Freitag war die gesamte Schülerschaft in verschiedene Aktionen involviert und beendete diese Tage mit dem Schulfest am Freitagnachmittag.

Die 6f legte ihren besonderen Fokus auf das Thema Bewegung (steckt schon in ihrem Namen „Aktivklasse“).
Am Mittwoch erkundeten sie den Südstadtkiosk und den Kletterwald an der LES in Stadtallendorf. Die Klassenlehrerinnen Frau Schulte-Westenberg und Frau Çavdar wanderten mit den Schülerinnen und Schülern durch die Stadt, um sich am Südstadtkiosk mit Habu, dem dortigen Streetworker, zu treffen. Unter seiner Anleitung kletterten die Kids nach und nach die Kletterwand nach oben. So manch eine und einer konnte hier große Ängste überwinden.

Am Donnerstag ging es sportlich im benachbarten Neustadt weiter: Die Lerngruppe fuhr mit dem Zug zu einem Kletter-Parcours. Hier ging es darum, die besondere Sportart des Parcours kennenzulernen, als auch selbst auszuprobieren. Auch hier stand ihnen besondere Anleitung zur Seite: Marcel ist Parcour-Sportler und versteht es, atemberaubend über Hindernisse zu hüpfen und große Höhen zu erklimmen. Die Schülerinnen und Schüler der 6f zeigten großen Mut und ließen ihren Lehrerinnen so manches Mal den Atem stocken!
Alle Mädchen und Jungs gingen über ihre Grenzen und wagten Dinge, die sie sich vorher nicht zugetraut hätten: toll gemacht!
Wir können diese besondere Form des „Spielplatzes“ nur weiterempfehlen.

Am Freitag wurde für das Schulfest Seifenlauge für große Seifenblasen gemischt.

Die drei Tage waren für alle ein voller Erfolg!
Danke, liebe 6f, ihr habt echten Einsatz gezeigt :-)

Am 04.05.2018 war die Klasse 5a unterwegs um Müll zu sammeln. Mit Zangen, Eimern und Säcken bewaffnet zogen wir los. Bei der Stadthalle fanden wir wenig. Aber bei der Herrenwaldhalle konnten wir einiges an Müll entdecken. Den Müll seht ihr auf unserem Foto, anschließend brachten wir ihn zu unserem Hausmeister.

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Die Mädels der Klassen H7a, H7b und 6b nutzen den Girls' und Boys'Day, um in der Holzwerkstatt zu arbeiten. Sägen, Bohren, Schleifen und Lackierarbeiten standen auf dem Programm. Am Ende des Tages konnte jede Schülerin ein tolles Produkt präsentiert und ihre Fähigkeit weiter ausbauen.

BoysGirlsDay2018

Auch die Klasse 5f beteiligte sich an der Müllsammelaktion der Stadt Stadtallendorf und machte sich gut gerüstet und voller Tatendrang auf den Weg, Wiesen, Gehwege, Hecken und Parkplätze von Unrat zu befreien. Papier, Plastik, Dosen, Zigarettenstummel und Glas wurden eingesammelt und umweltgerecht entsorgt.

Erstaunlich zeigten sich die Schüler, wie viel Müll unachtsam weggeworfen wird!

23 Lehrerinnen und Lehrer aus ganz Hessen haben an einer eintägigen Radfortbildung an der GBS, der 1. Bikeschool Hessens, mit viel Freude teilgenommen. Nach Aufsichtsverordnung und Sporterlass führten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Radcheck durch. Nach dem Mittagessen wurden sie im Radhandling, Bremsen, Gruppenfahren sowie im Bereich Gleichgewichtsschulung vom Landeslehrteam im Radfahren, gestellt durch den bikepool Hessen, geschult.

Liebe Schülerinnen und liebe Schüler,

heute ist wieder eine ganz spannende und aufregende Woche angebrochen. Seit heute werden in Hessen und somit auch an der GBS die Abschlussprüfungen in den Haupt- und Realschulzweigen geschrieben. Wir wünschen allen viel Erfolg und dass sie das Erlernte der letzten Schuljahre nun auch abrufen können. 

Alle Schülerinnen und Schüler, die aktuell keine Arbeiten schreiben, bitten wir darum, zu den Prüfungsterminen (Montag, Mittwoch und Freitag am Vormittag) sich in der Nähe der Räumlichkeiten der Abschlussklassen ruhig zu verhalten, damit sie beim Schreiben nicht gestört werden. Vielen Dank.

Am 11.4.2018 erlebte die Klasse R7a einen ganz besonderen Projekttag. Die Poetry-Slammerin Julia Szymik, die bereits an mehreren deutschsprachigen Poetry-Slam Meister- schaften teilgenommen hat und vom Lektora-Verlag als eine der vielversprechendsten Jungautorinnen bezeichnet wird, brachte den Schülerinnen und Schülern durch vielfältige Übungen das Schreiben von (Poetry-Slam-)Texten näher.

Doch was ist überhaupt Poetry-Slam?

Ein Poetry-Slam ist ein Vortragswettbewerb, bei dem es darum geht, das Publikum von seinem Text zu überzeugen. Das Publikum entscheidet dabei, welcher Teilnehmer gewonnen hat. Das Besondere an einem Poetry-Slam ist, dass jeder daran teilnehmen kann. Die einzige Teilnahmebedingung ist, dass der Text, mit dem man antritt, selbstgeschrieben ist. Das Format ist mittlerweile in vielen Bars, Theatern und anderen Veranstaltungsorten angekommen und kann regelmäßig ausverkaufte Veranstaltungen mit mehreren hundert Besuchern vorweisen. Vom 15. Bis zum 17.06 2018 finden in Marburg die 10. Hessischen Landesmeisterschaften statt, dort werden sich Profis und einige ambitionierte Neuzugänge in mehreren Halbfinals und einem großen Finale ein Wortgefecht liefern. Finanziert wurde der Workshop zur Förderung junger Menschen durch die Organisatoren der diesjährigen Meisterschaft und ihre Sponsoren (hessenslam2018.de).

Durch die Übungen, die Julia Szymik mit der Klasse R7a durchführte, lernten die Schülerinnen und Schüler die Entstehungsweise von Slam-Texten kennen. Bei einer Übung schrieb die Slammerin den Begriff „Winter“ an die Tafel. Die Schülerinnen und Schüler hatten dann die Aufgabe Begriffe zu nennen, die ihnen zum Thema Winter einfielen. Innerhalb weniger Minuten war die Tafel vollgeschrieben mit Worten wie z.B. Schnee, Kälte, Eis, Weihnachten und vielen weiteren Begriffen, die zum Thema Winter passten. Anschließend forderte Julia Szymik die Klasse dazu auf, einen Text zum Thema Winter zu schreiben. Die Herausforderung dabei war, dass die Schülerinnen und Schüler weder den Begriff Winter noch die Wör- ter, die an der Tafel standen, benutzen durften um ihren Text zu schreiben. Jedoch durften sie alle Wörter umschreiben. Die Texte, die dabei entstanden, waren beeindruckend.

Ein weiteres Highlight des Projekttages war für die Schülerinnen und Schüler sicherlich das Lehrer-Battle zwischen ihrer Klassenlehrerin Frau Drenkelfuß und Herrn Konrad, welches aufgrund des Wunsches der Schülerinnen und Schüler stattgefunden hat. Herr Konrad und Frau Drenkelfuß bekamen dabei von den Schülerinnen und Schülern zehn Nomen genannt und die beiden Lehrkräfte mussten sich zu jedem Nomen eine Umschreibung oder einen Vergleich überlegen z.B. Sucuk ist wie eine Geschmacksexplosion auf der Zunge. Nach jedem Satz/ Reim entschied die Klasse durch Applaus wer von den beiden Lehrkräften den Punkt bekommt. Mit nur einem Punkt Unterschied hat Herr Konrad das Lehrer-Battle gewonnen.

Die Klasse R7a und ihre Klassenlehrerin sagen an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dan- keschön an Julia Szymik! Wir hatten einen tollen Workshop!

Die Klassen 6a und 6e haben sich unter der Leitung von Frau Schneider und Frau Frenzl mit Kindern auseinandergesetzt, die sehr viel auf sich nehmen, um in die Schule gehen zu können.
Hierfür erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler beider Klassen thematisch den Dokumentarfilm „Auf dem Weg zur Schule“. Sie lernten Samuel aus Indien kennen, der jeden Tag von seinen Brüdern eine Stunde lang mit dem Rollstuhl zur Schule geschoben wird oder Zahira aus dem Atlasgebirge in Marokko, die jeden Montag 22km über gefährliche, steile Wege zur Schule läuft. Auch Jackson beeindruckte die Schülerinnen und Schüler, der jeden Tag 15km mit seiner Schwester durch die kenianische Savanne umgeben von wilden Tieren zur Schule läuft. Carlito aus dem südamerikanischen Patagonien reitet mit seiner kleinen Schwester jeden Tag 18km zur Schule. Und wozu das alles? – Um später eine Chance darauf zu haben, ein besseres Leben als ihre Eltern leben zu können, indem sie einen guten Beruf ergreifen und Geld verdienen können, das auch ihren Familien zu Gute kommen wird. Weder Armut noch eine körperliche Behinderung oder gefährliche Wege halten die Kinder davon ab, in die Schule zu gehen.
"Sehr beeindruckend!", finden die Klassen 6a und 6e. Wir sollten es zu schätzen wissen, dass es für uns selbstverständlich ist, auf sicheren Wegen in die Schule gehen zu können! 

Wenige Wochen nach der 5c machte sich auch die Klasse 5d auf den Weg, um unser Stadtallendorf sauber zu halten. Während die 5c noch mit der klirrenden Kälte zu kämpfen hatte, waren wir nun im strahlenden Sonnenschein und bei schweißtreibenden Temperaturen unterwegs. Doch konnte uns das nicht abhalten, sodass 21 Schülerinnen und Schüler sich ins Zeug legten, um ihren eigenen Wohnort von lästigem Müll zu befreien. Ob Bonbonpapier, Glasflaschen, Zigarettenstummel oder alte Kleidungsreste – nichts war vor unseren Zangen und Eimern sicher. Tolle Leistung, liebe 5d!

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Auch die Klasse 5c war dabei! Bei eisigen Temperaturen zogen die beiden Gruppen los, um rund um die Georg-Büchner Schule sauber zu machen. Sowohl die Jungen als auch die Mädchen waren sehr verwundert, wie viel Müll (z.T. wirklich sehr ekelig) an den Straßenrändern und im Gebüsch zu finden war. Die Glasflaschen wanderten in die Eimer, alles andere in die Müllbeutel, die sich schnell füllten. Die Jungen und Mädchen freuten sich, dass Passanten (und auch eigene Eltern, die uns sahen) ihr Engagement sehr lobten. „Das müssten wir öfter machen, aber nicht bei dieser Kälte...!“ war das Fazit der Aktion.

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