Das Mehl macht sichtbar, was sonst unsichtbar bleibt, die Ausbreitung der Coronaviren beim Reden und Husten.

 

Liebe Schülerinnen und Schüler,
am 5. Februar wurde der G7b durch Prof. Dr. El-Zayat ein ganzer Klassensatz mit Sitzkissen für den Unterricht überreicht. Im Wert von 500 Euro hat die Firma Kaphingst die Kissen gespendet und der G7b eine große Freude gemacht. Wir bedanken uns ganz herzlich. Im Gegenzug und als Dankeschön sammelt die Klasse am kommenden Schulfest Spendengelder für Kinder im Libanon.

 

 

 

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Am 09.12.2019 hatten die Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse im Fach Ev. Religion unter der Leitung von Frau Schneider die Möglichkeit, einiges über ein Obdachlosenheim (das Karl-Wagner-Haus in Friedberg) zu erfahren. Im Rahmen des Sozialpraktikums hatten sich die Schülerinnen und Schüler mit Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten beschäftigt, darunter auch mit dem Thema der Obdachlosigkeit. Dafür kam Frau Schellschläger, Sozialpädagogin in der Fachberatungsstelle des Karl-Wagner-Hauses extra zu Besuch an die GBS.
Doch was sind eigentlich Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten? Dieser Frage gingen die Schülerinnen und Schüler nach und entdeckten im Gespräch mit Frau Schellschläger einige Gründe für die Verschlechterung der Lebenssituationen von Menschen – Schulden, allgemeine Lebenskrisen, fehlende soziale Bindungen, Alkohol- und Drogensucht als Beispiel für nur einige Probleme.
In Friedberg finden sie Beratung und Unterstützung durch verschiedene ambulante und stationäre Hilfen: Die Notübernachtung (Herberge) mit insgesamt 8 Plätzen, die Fachberatungsstelle, Streetwork, Betreutes Wohnen und schließlich das Wohnheim mit 45 Plätzen. Außerdem wird 3x wöchentlich ein Mittagstisch im benachbarten Bad Nauheim angeboten; Wäsche waschen und die Nutzung eines Computers ist ebenfalls möglich. Alle Angebote orientieren sich an den individuellen Schwierigkeiten und Hilfebedarfen. Unterstützung  bei der Beantragung von Sozialleistungen und Schuldenregulierung, gehören ebenso dazu, wie die Beratung und Hilfe bei persönlichen und sozialen Problemen.
Die Schülerinnen und Schüler nahmen regen Anteil an dem Besuch von Frau Schellschläger und versetzten sich auch praktisch in die Lage von Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten: Beispielsweise überlegten sie, wie viel Geld im Monat für den Lebensunterhalt notwendig ist, d.h. Ausgaben für Wohnung/Lebensmittel/Freizeitangebote/etc. Die Angaben fielen unterschiedlich aus und einige der Schülerinnen und Schüler waren überrascht, wie viel Geld es allein für eine Person für die Abdeckung existenzieller Bedürfnisse braucht.
In Deutschland leben knapp 13 Millionen Menschen in relativer Armut oder sind an der Armutsgrenze zu verorten.* So gibt es viele Menschen, die auf soziale Unterstützung durch den Staat oder etwa Hilfsangebote wie den Tagesaufenthalt in Bad Nauheim angewiesen sind. Die Sozialpraktika absolvierten die Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs deshalb in solchen Einrichtungen.
Ein interessanter Besuch mit vielen gestellten Fragen, Antworten und neuen Fragen ging mit dem Gong zu Ende. Wir danken Frau Schellschläger für Ihren Besuch!
*5. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung von 2017.

 

 

 

Der evangelische Religionskurs der fünften Jahrgangsstufe erlebte im Rahmen der Vätergeschichte von Abraham und Sara das Nomadenleben im Bibelhaus Frankfurt:
Im Bibelhaus lernten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Sitten und Bräuche der Nomaden kennen und lebten diese nach. Dafür ganz wichtig ist entsprechende Kleidung. Einen Schleier für die Frau mit Schutz gegen die Sandstürme und für den Mann ein langes, edles Gewand aus leichtem Stoff. Ganz ungewöhnlich für die Kinder, waren vor allem die Kopfbedeckungen. Als Begrüßungsritual der Gäste, die in damaliger Zeit stets willkommen waren und bestens versorgt wurden, gab es ein Riechöl, das mit einer Geste dem Gast dargeboten wurde. Nun durften sich die Kinder in das schützende Zelt begeben, selbstverständlich geschlechtergetrennt, denn die Gastfreundschaft ging so weit, dass Gäste etwas mitnehmen durften, wenn es ihnen besonders gut gefiel, dazu gehörten auch die Ehefrauen und Töchter. Jedes Kind durfte einmal Mehl mahlen mit Mahlsteinen.
Neben weiteren Tätigkeiten begeisterte der Besuch zusätzlich durch die über 270 archäologischen Originalfunde, welche den Schülerinnen und Schülern das Nacherleben von biblischen Geschichten auch auf Musikinstrumenten ermöglichten.
Am späten Nachmittag ging ein erfolgreicher Ausflug zu Ende. Mit vielen guten neuen Erfahrungen kamen die Fünftklässler wieder in Stadtallendorf an.

 

 

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Vor dem Hintergrund der derzeitigen Coronaauflage, können die weiterführenden Schulen keinen üblichen Tage der offenen Tür durchführen, doch sie stellen ein vielfältiges digitales Informationsangebot zur Verfügung.

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