Vom 15. bis 18. April 2013 waren wir, der Mountainbike Kurs der Georg-Büchner-Schule, bestehend aus 9er und 10er Klassen unter der Führung unseres Kursleiters Thorsten Lerch in der Rhön unterwegs.
Untergebracht war unser MTB-Kurs dabei in einer Jugendherberge in Gersfeld, einem kleinen Ort mit weniger als 6000 Einwohnern.
Kaum dass unsere Reisegruppeaus dem Zug gestiegen waren, ging es auch schon los. Nachdem die Zimmer bezogen waren und wir schnell etwas gegessen hatten, wurde die Radfahrausrüstung angelegt und die Mountainbikes bestiegen. 
Zunächst war eine etwas leichtere Strecke, in einen Ort nahe Gersfeld geplant, um sich mit der Umgebung vertraut zu machen und den Blick, der sich in dieser Umgebung bot und der alle Schüler beeindruckte, zu genießen. Denn dank des ausgezeichneten Wetters hatte man von den höher gelegenen Teilen der Strecke einen großartigen Ausblick.
Als die kleine Tour beendet war, war es an uns, ersteinmal die Jugendherberge zu begutachten: Saubere geräumige Zimmer, gutes Essen, freundliches Personal und einen großen Innenhof inklusive Sportplatz hatte die Unterkunft zu bieten. Was will man mehr?
Am Abend waren wir vermutlich, aufgrund der strapaziösen Hinfahrt, bei der wir uns durch technische Probleme und andere Pannen bei der Bahn um fast 2 Stunden verspäteten, sehr müde; vielleicht aber auch weil die leichte Radtour am Nachmittag doch nicht so leicht war…
Der nächste Tag unseres Ausflugs begann mit Bremsübungen, nicht weit entfernt von der Herberge. Natürlich erst nachdem wir ausgiebig gefrühstückt hatten. Nach diesen Lektionen ging es weiter den Berg hinauf, bis wir ziemlich erschöpft oben angekommen waren. Der Ausblick war dort natürlich noch besser als am Vortag. Das Wetter ebenfalls. 
Die Abfahrt entpuppte sich als wahrer Adrenalinkick, steil bergab, nach Möglichkeit ohne zu Bremsen. Die Strecke, die wir uns anfangs 25 Minuten lang hochgequält hatten, war auf dem Rückweg innerhalb von 3 Minuten zurückgelegt. 
Nach dem Mittagessen in unserer Unterkunft, stand ein Ausflug nach Fulda auf dem Plan, wo wir den Rest des Tages mit Einkaufen und Eis essen verbrachten und ihn dann beim gemeinsamen Abendessen, welches dank des Wetters, draußen am Grill und nicht im Speisesaal stattfand, ausklingen ließen.
Einen Großteil des dritten Tages vor der Rückfahrt nach Stadtallendorf nahm eine lange Radtour ein, bei der wir Höhen von über 800 Meter über NN erreichten. 
Zuerst radelten wir in denselben Ort, der am ersten Tag unser Ziel war; allerdings fuhren wir, statt uns auf den Rückweg zu machen, weiter hinein ins Gebirge.
Die geplante Strecke führte teilweise mitten durchs Gelände und einige Abschnitte waren so steil, dass die meisten Schüler, auch ich, absteigen und schieben mussten. 
Nachdem wir endlich unser Ziel erreicht hatten, waren wir äußerst stolz und die Abfahrt war mit der vom Tag zuvor nicht einmal mehr zu vergleichen und verlief erfreulicherweise sturzfrei.
Zurück in der Unterkunft waren wir natürlich geschafft, dennoch  erwarteten uns nach dem Essen noch einige Wartungslektionen für die Fahrräder, für die extra ein Experte von der Fa. Cucuma  aus Darmstadt eingeladen worden war, der auch bei der vorherigen Fahrt dabei war.   
Als wir endlich ins Bett kamen, schlief ich fast auf der Stelle ein. 

Am folgenden Tag traten wir die Rückreise an und verabschiedeten uns von der Stadt Gersfeld.



 
Julian Schallenberg
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